Schienenfrachtverkehr
Der Auslandsschienenverkehr rührt in Russland bald danach, als es 1837 mit dem Bau der ersten Eisenbahnen begann, her. Damals wurde gemäß Erlass des Zaren Nikolaus I. der Bau der Zarskoje Selo-Bahn begonnen. Lange Zeit wurden die Eisenbahnen in Russland zum Personenverkehr, darunter auch zur Truppenbeförderung, verwendet.
Die Eisenbahn ist die politische, dann militärstrategische, erst danach die wirtschaftliche Angelegenheit.
So sagte Graf S.Ju. Witte, einer der einflussreichsten Minister in der ganzen russischen Geschichte. Gerade unter seiner Verwaltung wurde sowohl die Transsibirische Eisenbahn, als auch die Chinesische Osteisenbahn auf dem Gelände des benachbarten Chinas gebaut. Ganz natürlich war der Bau bei damaligen Technologien verlustbringend. Das hat aber der Entwicklung des Auslandsschienenverkehrs beigetragen, weil das Russische Reich an der Erschließung neuer Absatzmärkte im Asiatisch-pazifischen Raum interessiert war. Die zweite Hälfte der 19. Jahrhunderts gilt gewöhnlich als Entstehungsperiode des Auslandsverkehrs..
Heute ist der Auslandsschienenverkehr sehr nachgefragt und hat großen Anhang unter den Kunden, die stabile Produktionslieferungen ohne Kopfschmerzen brauchen. Die Hauptvorteile des Schienenverkehrs sind:
- hohe Beförderungsgeschwindigkeit auf dem Lande;
- genaue Güterlieferzeiten und –termine;
- relativ niedrige Kosten.
Es lohnt sich folgende Nachteile zu vermerken:
- der Schienenverkehr – das ist vor allem die Arbeit mit der schwerfälligen Russischen Eisenbahn, die manchmal absurde Forderungen stellt;
- Lokführer und Eisenbahner, die die Fracht während der Güterwagenbewegung und deren Umladens verderben können.
Infolge negativer Momente der Eisenbahnverwendung im internationalen Güterverkehr ist es dringend empfohlen, mit der Beförderungsrealisierung eine fachliche Logistikgesellschaft, so wie die TransVip Verkehrsgesellschaft ist, zu beauftragen. Die TransVip Verkehrsgesellschaft verfügt über vollen Satz Lösungen zur Realisierung des Schienenverkehrs und hat mit der Russischen Eisenbahn Vereinbarungen über Kooperation.
Es sei erwähnt, dass die Spurweite der russischen Eisenbahn etwas größer als die europäische ist. Sie heißt „russische Breitspur“ und ist 1520 mm (5 Fuß) breit. Die russische Breitspur ist im ganzen postsowjetischen Raum verbreitet. Die Europäer benutzen eine engere Spurweite von 1435 mm. Es wird behauptet, dass der Spurweitenunterschied dazu vorgesehen war, um schnelle Vorwärtsbewegung der Truppen in Falle eines Krieges der UdSSR mit den Staaten Europas und umgekehrt vorzubeugen. Auf jeden Fall beeinflusst der Spurweitenunterschied wesentlich die Realisierung des Auslandsschienenverkehrs zwischen Russland und den europäischen Ländern.
Die dabei entstehende Schwierigkeit besteht in der Notwendigkeit, entweder Drehgestelle auszutauschen oder die Güter umzuschlagen. Gewöhnlich wird das Zweite gemacht, weil sich die Russische Eisenbahn mit Güterbeförderung im europäischen Raum nicht beschäftigt. Es bedeutet auch, dass eine Logistikgesellschaft nicht nur Vereinbarungen mit der Russischen Eisenbahn, sondern auch mit privaten Eisenbahngesellschaften Europas haben muss.
Es ist sehr wichtig, dass ein Fachmann der Logistikgesellschaft am Frachtumschlagort anwesend ist, ansonsten kann die Fracht von ungeschickten Eisenbahnern beschädigt werden.
Für den Schienenverkehr werden hauptsächlich Container verwendet. Es gibt folgende Containerarten:
- 3 t;
- 5 t;
- 20 Fuß (Standard), standardisiert;
- 20 Fuß verstärkt (Upgraded), vergrößerte Zuladung;
- 20 Fuß OT (Open Top), mit offener/planengeschützter Decke;
- 40 Fuß DC (Dry Container), standardisiert;
- 40 Fuß HC (High Cube), mit vergrößertem Volumen;
- 40 Fuß (Open Top), mit offener/planengeschützter Decke.
Die Containerart wird je nach der zu transportierenden Fracht gewählt. Per Eisenbahn kann man die Güter nicht nut in Container, sondern auch auf den sogenannten Flachwagen befördern. Sie passen am besten zum Transport der Technik. Sie wird einfach auf den Flachwagen geladen und befestigt.
Wenn Sie Schüttgüter zu transportieren haben, dann können spezielle Trichterwagen, und für die Eisenbahnbeförderung flüssiger Frachten spezielle Behälterwagen verwendet werden. Einen passenden Flachwagen wählen, die Route zu planen, sich mit den Eisenbahngesellschaften zu vereinbaren – das alles kann nur die berufsmäßige Logistik-Gesellschaft bewältigen.
Die Hauptsache, dass Sie Dienste der Profis nehmen, dann sparen Sie in facto.
Erstens, bekommen große Logistik-Gesellschaften Rabatte auf offizielle Tarife für Schienengüterverkehr, so dass ihr Gewinn entsteht nicht auf Ihre Kosten, sondern auf Kosten der Eisenbahnen.
Zweitens, Sie ersparen eine Unmenge Zeit und sichern sich von mehreren mit Schienengüterverkehr verbundenen Risken ab. Ein typisches Beispiel – Containerbeschädigung während des Bahntransports. In diesem Fall soll der Kunde an den Pannenort kommen und den Güterumschlag kontrollieren. Die spezialisierte Logistikgesellschaft wird Ihnen Probleme bei Güterzustellung mit der Bahn ersparen.